Monatliche Website Kosten

Die Erstellung einer Website kann mit einer Vielzahl an Kosten einhergehen. Doch dabei bleibt es nicht. Auch nach Fertigstellung des Internetauftritts fallen monatliche Kosten an, über die sich Website-Betreiber bewusst sein sollten. Wie man zwischen Fixkosten und optionalen Kosten unterscheidet, wie viel eine Wartung kostet und welche versteckten Kostenfaktoren es gibt, verraten wir dir in diesem Artikel.

Monatliche Website Kosten
Beitrag: Was kostet eine Website monatlich? 10 min Lesezeit, Autor Ambitive Digitalagentur

Website-Kosten sind ein Thema, bei dem die Antworten so unterschiedlich ausfallen wie die Websites selbst. Frag drei Leute und du bekommst drei verschiedene Zahlen. Dieser Artikel räumt damit auf. Egal, ob du gerade zum ersten Mal über eine eigene Website nachdenkst oder dein bestehendes Projekt auf den Prüfstand stellen möchtest, hier bekommst du einen ehrlichen, vollständigen Überblick über alle Kosten, die beim Betrieb einer Website monatlich auf dich zukommen können. Von den absoluten Pflichtausgaben bis zu den optionalen Posten, die sich je nach Situation trotzdem lohnen können.

Die zentrale Frage lautet: Was kostet eine Website monatlich wirklich? Die kurze Antwort ist: Es kommt drauf an. Die lange Antwort findest du in diesem Artikel.

Fixkosten vs. laufende Kosten: Was ist der Unterschied?

Bevor wir uns in die konkreten Zahlen stürzen, lohnt sich ein kurzer Blick auf die Struktur der Kosten, denn hier verwechseln viele Leute zwei Dinge, die eigentlich klar voneinander getrennt sind.

Auf der einen Seite stehen die Fixkosten. Das sind feste, regelmäßige Ausgaben wie Domain- und Hostinggebühren, die jeden Monat anfallen, egal ob du deine Website gerade aktiv befüllst oder sie einfach nur im Netz steht. Sie sind die absolute Grundvoraussetzung dafür, dass deine Website überhaupt erreichbar ist.

Auf der anderen Seite stehen die laufenden Kosten. Sie sind variabler und können von Monat zu Monat schwanken, je nachdem, was gerade anfällt. Sie sorgen dafür, dass deine Website aktuell, sicher und funktional bleibt, also zum Beispiel durch technische Updates, Sicherheitschecks oder neue Inhalte.

Kurz gesagt: Ohne Fixkosten gibt es keine Website. Ohne laufende Kosten gibt es irgendwann eine veraltete, unsichere Website, die weder Besucher noch Google beeindruckt.

Die monatlichen Fixkosten einer Website: Was musst du auf jeden Fall einplanen?

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Domain

Die Domain ist die Adresse, unter der deine Website im Internet erreichbar ist. Gleichzeitig ist sie das Erste, was potenzielle Kunden von dir sehen, weshalb sie kurz, einprägsam und leicht zu merken sein sollte. Umlaute (ö, ü, ä) und zu viele Bindestriche sind dabei keine gute Idee, da sie die Domain fehleranfälliger machen und unprofessionell wirken können.

Bevor du dich für einen Namen entscheidest, solltest du zuerst die Verfügbarkeit prüfen und danach einen passenden Registrar wählen, also einen Anbieter, über den du deine Domain registrierst.

Was die Kosten angeht: Im ersten Jahr, also für die initiale Registrierung, zahlst du in der Regel zwischen 2 und 100 Euro. Der obere Bereich gilt vor allem für sogenannte Premium-Domains, die besonders begehrte Namen umfassen.

Danach liegen die jährlichen Verlängerungsgebühren meist zwischen 10 und 90 Euro. Wichtig zu wissen: Der Verlängerungspreis ist oft deutlich höher als der Registrierungspreis, also am besten schon vorher drauf achten, damit die nächste Rechnung keine Überraschung wird.

Außerdem gehört die Domain nur dir, solange du sie regelmäßig verlängerst. Vergisst du das, kann sie jemand anderes registrieren.

Wer seine persönlichen Kontaktdaten schützen möchte, kann außerdem über eine WHOIS-Privacy-Protection nachdenken. Ohne diesen Service sind deine Daten in der öffentlichen WHOIS-Datenbank einsehbar, was Spam und Datenmissbrauch Tür und Tor öffnet. Der Service kostet in der Regel zwischen 5 und 25 Euro pro Jahr und ist damit eine günstige Absicherung.

Hosting-Kosten

Ohne Hosting läuft gar nichts. Es ist die technische Grundvoraussetzung dafür, dass deine Website überhaupt online erscheint, denn irgendwo müssen die Daten ja liegen. Welches Hosting-Modell das richtige ist, hängt vor allem davon ab, wie groß die Webseite ist und wie viel Traffic erwartet wird.

Diese Optionen hast du:

Shared Hosting: Dies ist die günstigste Variante und kostet zwischen 1 und 10 Euro pro Monat. Mehrere Websites teilen sich dabei dieselben Server-Ressourcen. Für kleine Websites, Blogs oder Einsteiger reicht dies völlig aus.

VPS-Hosting: Diese Art von Hosting liegt preislich zwischen 10 und 50 Euro monatlich. Hier wird ein physischer Server virtuell in mehrere unabhängige Einheiten aufgeteilt. Eine gute Wahl für Websites mit mittlerem Traffic, die zeitgleich mehr Kontrolle sowie eine bessere Performance als Shared Hosting bietet.

Dediziertes Hosting oder Dedicated Server: Hier steht dir ein kompletter physischer Server alleine zur Verfügung. Das schlägt mit 50 bis 100+ Euro monatlich zu Buche, liefert dafür aber maximale Performance und Sicherheit.

Cloud-Hosting: Das Cloud-Hosting setzt auf einen Verbund aus mehreren Servern und ermöglicht somit eine besonders hohe Ausfallsicherheit und Flexibilität. Die Kosten starten ab etwa 10 Euro im Monat und skalieren je nach Bedarf.

Übrigens: Bei Ambitive betreiben wir eigene Server und hosten deine Website selbst, inklusive einer ganzen Reihe von Vorteilen, über die wir uns gerne persönlich mit dir unterhalten.

SSL-Zertifikat

Ein SSL-Zertifikat ist eine digitale Datei, die eine Website authentifiziert und gleichzeitig die Verbindung zwischen einem Browser und dem Server, auf dem deine Webseite läuft, verschlüsselt. Das HTTPS in der Adresszeile sowie das kleine Schloss-Symbol stammen genau daher.

Seit der DSGVO ist ein SSL-Zertifikat Pflicht für alle Websites, die personenbezogene Daten verarbeiten, also praktisch jede Website mit Kontaktformular, Newsletter oder Online-Shop.

Die Kosten reichen von 0 bis 1.000 Euro pro Jahr. Das klingt erst einmal nach einer riesigen Spanne, doch der Unterschied liegt im Validierungstyp und darin, ob du eine Wildcard-Unterstützung brauchst. Ein Wildcard-Zertifikat sichert dabei neben der Hauptdomain unbegrenzt viele Subdomains mit nur einem einzigen Zertifikat ab. Für die meisten kleineren Websites reicht aber ein einfaches Zertifikat vollkommen aus. Und das gibt es bei vielen Hosting-Anbietern bereits im Paket inklusive, entweder kostenlos oder für rund 1 Euro im Monat.

E-Mail-Hosting

Eine E-Mail-Adresse mit der eigenen Domain (z.B. kontakt@deinunternehmen.de statt deinunternehmen@gmail.com) ist einer der einfachsten Wege, um Professionalität und Vertrauen zu signalisieren. Sie unterstreicht die Authentizität deines Unternehmens, sorgt für eine bessere Zustellrate und bietet dir mehr Kontrolle über deinen Datenverkehr durch das Einrichten von Aliasen für verschiedene Abteilungen oder Zwecke.

Die Kosten liegen bei E-Mail-Diensten zwischen 0 und 20 Euro pro Nutzer (E-Mail-Konten) und Monat.

Optionale, aber sinnvolle Ausgaben

Nicht alle Add-ons für Webseiten sind auch zwingend notwendig. Aber es gibt ein paar Kostenpunkte, die zwar technisch optional sind, in der Praxis jedoch einen spürbaren Unterschied machen können. Hier sind drei Beispiele:

Bilder-Lizenzen

Bilder sind einer der unterschätztesten Faktoren für den ersten Eindruck einer Website. Generische Stockfotos, auf denen glückliche Menschen in Büros sitzen und auf Laptops zeigen, hat jeder schon tausendmal gesehen, und sie hinterlassen genau den Eindruck, den du vermeiden möchtest: austauschbar.

Dennoch sind lizenzierte Bilder in vielen Fällen die pragmatische Lösung, besonders wenn eigene Fotos nicht realisierbar sind. Die Kosten variieren stark: Einzelne Bilder gibt es schon ab ein paar Euro, während Abonnements bei Stockfoto-Plattformen zwischen 10 und 50 Euro pro Monat kosten, dafür allerdings unlimitierten Zugang zu großen Datenbanken bieten. Wer komplett auf diesen Kostenfaktor verzichten möchte, findet auf Plattformen wie Unsplash oder Pexels kostenlose Alternativen, muss dort aber deutlich mehr Zeit investieren, um wirklich passende Motive zu finden.

Wer langfristig denkt, sollte außerdem über eigene Fotos nachdenken. Ein professionelles Fotoshooting ist einmalig mit Kosten verbunden, liefert aber authentisches Material, über das kein Wettbewerber verfügt, und das Vertrauen aufbaut, welches kein Stockfoto ersetzen kann.

Plugins und Erweiterungen

Plugins sind das, was aus einer soliden WordPress-Website eine wirklich funktionale Website macht. Ob Kontaktformulare, SEO-Tools, Caching für schnellere Ladezeiten oder Sicherheitslösungen, die meiste Funktionalität, die über eine einfache Visitenkartenseite hinausgeht, kommt über Plugins.

Viele grundlegende Plugins sind kostenlos verfügbar, stoßen aber irgendwann an ihre Grenzen. Die Pro-Versionen (Premium Plugins) kosten zwischen 4 und 49 Euro pro Monat, manche auch als einmalige Jahreslizenz. Das klingt nach wenig, aber wer fünf oder sechs kostenpflichtige Plugins im Einsatz hat, sollte das im Budget berücksichtigen. Dazu kommt, dass Plugins regelmäßig aktualisiert werden müssen, und nicht jedes Update reibungslos läuft. Ein Plugin, das nach einem Update die halbe Website lahmlegt, ist leider keine Seltenheit.

Unser Tipp: Lieber wenige, gut gepflegte Plugins als viele halbgare Lösungen. Jedes zusätzliche Plugin ist eine potenzielle Schwachstelle in puncto Sicherheit und Ladezeit.

E-Commerce-Funktionen

Wer über seine Website verkaufen möchte, braucht mehr als eine hübsche Produktseite. Ein funktionierender Online-Shop benötigt eine E-Commerce-Plattform, ein zuverlässiges Payment-Gateway, das verschiedene Zahlungsmethoden abwickelt, und je nach Größe auch eine Lösung für die Bestandsverwaltung.

Die Kosten dafür starten bei etwa 10 bis 30 Euro pro Monat für einfachere Setups und können bei größeren Shops mit hohem Transaktionsvolumen, individuellen Anforderungen und mehreren integrierten Systemen schnell auf 1.000 Euro pro Monat oder mehr steigen. Hinzu kommen oft prozentuale Transaktionsgebühren der Payment-Anbieter, die sich je nach Umsatz ebenfalls summieren können.

Wer eine E-Commerce-Website plant, sollte diese Kosten von Anfang an realistisch einkalkulieren und nicht erst im Nachhinein merken, dass die gewählte Plattform für die eigenen Anforderungen schlicht zu klein gedacht war.

Website-Wartung: Was kostet es, die Seite am Laufen zu halten?

Egal ob Corporate Website, Blog oder Shop: Diese Kosten fallen immer an

Eine Website ist kein Selbstläufer. Wer sie einmal aufsetzt und dann sich selbst überlässt, wird früher oder später mit veralteten Plugins, Sicherheitslücken oder einfach einer Seite, die niemand mehr besuchen möchte, konfrontiert. Bei der regelmäßigen Wartung kommen weitere Kostenfaktoren dazu, die es zu beachten gilt, da sie keine optionale Zusatzleistung ist, sondern ein fester Bestandteil des Website-Betriebs.

Technische Wartung: Updates, Backups, Fehler beheben

Der technische Teil der Wartung ist das Fundament, auf dem alles andere aufbaut. Dazu gehören regelmäßige Updates von CMS, Plugins und Themes, das Sichern der Daten sowie das Aufspüren und Beheben von Fehlern, bevor diese zu echten Problemen werden. Wer hier spart, zahlt meistens später drauf, nämlich dann, wenn die Website gehackt wurde oder nach einem Update plötzlich gar nichts mehr funktioniert.

Je nachdem, wie komplex deine Website ist und welchen Support-Level du benötigst, liegen die monatlichen Kosten zwischen 30 und 500 Euro. Einfacher Support, der die wichtigsten Grundlagen abdeckt, ist bei vielen Hosting-Paketen bereits enthalten, während du für aktives Monitoring, schnelle Reaktionszeiten und individuelle Betreuung entsprechend mehr einplanst. Größere oder technisch aufwendigere Webseiten brauchen hier schlicht mehr Aufmerksamkeit.

Inhaltliche Website-Pflege

Neben der Wartung der Technik benötigt eine Website auch inhaltliche Pflege. Veraltete Informationen, Preise von vor zwei Jahren oder Blogbeiträge aus 2019 hinterlassen weder bei Besuchern noch bei Suchmaschinen einen guten Eindruck. Aktuelle Inhalte sind ein klares Signal dafür, dass hinter der Website ein Unternehmen oder ein Team steckt, das noch aktiv ist und weiß, was es tut.

Konkret bedeutet das: bestehende Texte aktualisieren, neue Inhalte erstellen, Bilder ersetzen und die Seiten in ihrer Gesamtheit up to date halten. Dafür solltest du monatlich zwischen 30 und 500 Euro einplanen, je nachdem, ob du das selbst übernimmst, jemanden intern damit beauftragst oder eine Agentur ins Boot holst.

Wie oft sollte eine Website gewartet werden?

Die kurze Antwort: öfter, als die meisten denken. Bewährt hat sich ein gestaffelter Rhythmus, der verschiedene Aufgaben auf unterschiedliche Zeiträume verteilt.

Täglich oder wöchentlich solltest du sicherstellen, dass automatische Backups zuverlässig laufen, Monitoring-Tools aktiv auf Ausfälle prüfen und kritische Sicherheitsupdates zeitnah eingespielt werden.

Monatlich steht dann eine gründliche Runde an: defekte Links prüfen, den Website-Kern sowie alle Plugins und Themes aktualisieren, einen Sicherheitsscan durchführen und ein vollständiges Backup der gesamten Website anlegen.

Vierteljährlich lohnt sich ein etwas größerer Blick aufs Ganze. Hier sollten SEO- und Marketing-Kennzahlen ausgewertet, die Ladegeschwindigkeit getestet und bestehende Inhalte optimiert werden.

Im Folgenden haben wir dir einen vollständigen Wartungsplan erstellt, unterteilt in Intervalle und Aufgaben:

IntervallAufgabeErgänzung/Fokus
Täglich/WöchentlichBackup-KontrolleSicherstellen, dass Backups extern (nicht auf dem Server) gespeichert werden.
Monitoring und SicherheitPrüfung auf Ausfälle und zeitnahes Einspielen kritischer Sicherheitsupdates.
Spam-ManagementKommentare und Kontaktformular-Eingänge auf Spam prüfen und bereinigen.
MonatlichKern-AktualisierungenUpdates von CMS, Plugins und Themes (idealerweise erst in einer Testumgebung)
Link-Check und ScansDefekte Links finden und vollständige Sicherheitsscans durchführen.
Datenbank-OptimierungBereinigen von Revisionen und temporären Daten für bessere Performance.
RechtssicherheitKurzer Check: Sind Impressum und Datenschutz noch aktuell?
VierteljährlichPerformance und SEOLadegeschwindigkeit testen und Marketingkennzahlen auswerten.
Content-OptimierungBestehende Inhalte aktualisieren und SEO-Keywords anpassen.
Formular-TestTeste aktiv, ob Kontaktformulare und Checkouts noch reibungslos funktionieren.
User ExperienceDarstellung der Website auf neuen Browser-Versionen und aktuellen Smartphones prüfen.
JährlichDomain und HostingVerlängerung von Domain-Lizenzen und SSL-Zertifikaten prüfen.
Strategie-CheckPasst das Design und die Struktur noch zu deinen aktuellen Geschäftszielen?

Marketing und SEO: Investitionen, die wirklich Umsatz bringen

Fixkosten und Wartung halten deine Website am Leben. Marketing und SEO sorgen dafür, dass überhaupt jemand davon erfährt. Wer hier nichts investiert, hat zwar eine gepflegte Website, aber kaum Besucher. Die gute Nachricht: Du musst nicht überall gleichzeitig aktiv sein. Die schlechte: Ganz ohne Budget geht es in den meisten Fällen auch nicht.

Zu den typischen Kostenfaktoren in diesem Bereich gehören Content Marketing, E-Mail-Marketing, Social-Media-Werbung, Google Ads (SEA), SEO und die laufende Website-Optimierung. Was davon für dich sinnvoll ist, hängt von deiner Branche, deiner Zielgruppe und deinen Zielen ab.

SEO: Warum billig hier teuer werden kann

SEO ist der Kanal, der langfristig den größten Return on Investment liefern kann. Allerdings geht Search Engine Optimization immer mit Geduld einher. Bis sich Ergebnisse zeigen, können mehrere Monate vergehen. Wer auf billige Angebote setzt, die schnelle Rankings versprechen, riskiert im schlimmsten Fall ein Google-Penalty, das die gesamte Sichtbarkeit der Website auf einen Schlag vernichtet.

Seriöse SEO-Dienstleistungen und Dienstleister bewegen sich monatlich zwischen 500 und 5.000 Euro, je nach Umfang, Wettbewerbsintensität und Leistung. Dazu gehören technische Optimierungen, Keyword-Recherche, Aufbau von Backlinks und regelmäßige Inhalte, die ein Ranking-Potenzial haben. Wer das selbst übernehmen möchte, spart die Agenturkosten, investiert dafür aber eine Menge Zeit, und auch die hat bekanntlich ihren Preis.

Werbeschaltungen: Google Ads, Meta und Co.

Im Gegensatz zu SEO liefern bezahlte Werbeschaltungen schnelle Ergebnisse. Der Haken: Sobald das Budget weg ist, ist auch die Sichtbarkeit weg. Trotzdem sind Google Ads und Social Media Ads für viele Unternehmen ein unverzichtbarer Teil des Marketing-Mixes, besonders wenn es darum geht, neue Produkte zu launchen, saisonale Aktionen zu bewerben oder gezielt neue Aktionen zu bewerben oder gezielt eine bestimmte Zielgruppe anzusprechen.

Die Kosten hängen stark von Branche, Zielgruppe und Wettbewerb ab. Realistisch solltest du monatlich mindestens 50 bis 300 Euro für kleinere Kampagnen einplanen.

Tracking einrichten

Bevor du auch nur einen Euro in Marketing steckst, sollte das Tracking stehen. Denn ohne verlässliche Daten weißt du nicht, welche Maßnahmen funktionieren und welche du besser sein lässt. Woher kommen deine Besucher? Welche Seiten performen gut? Wo springen Nutzer ab?

Tools wie Google Analytics oder die Google Search Console sind kostenlos und liefern bereits eine solide Datenbasis. Wer tiefer einsteigen möchte oder spezifische Anforderungen hat, zahlt für erweiterte Tracking-Lösungen zwischen 0 und 100 Euro monatlich. Der Aufwand für die initiale Einrichtung und regelmäßige Pflege sollte dabei nicht unterschätzt werden, aber er lohnt sich, weil er aus jedem anderen Marketing-Euro mehr herausholt.

Rechtssicherheit: DSGVO, Impressum und Datenschutz

Ein unterschätzter Kostenfaktor

Ein Thema, das viele Website-Betreiber gerne auf die lange Bank schieben, bis es zu spät ist. Dabei sind die rechtlichen Anforderungen an eine Website in Deutschland alles andere als optional. Fehlendes Impressum, eine lückenhafte Datenschutzerklärung oder ein Cookie-Banner, der die DSGVO-Anforderungen nicht erfüllt, können schnell zu Abmahnungen führen, und die sind in der Regel deutlich teurer als eine saubere rechtliche Absicherung von Anfang an.

Zu den Pflichtbestandteilen einer deutschen Website gehören ein vollständiges Impressum, eine aktuelle Datenschutzerklärung und ein DSGVO-konformer Cookie-Consent. Hinzu kommen regelmäßige Aktualisierungen, denn Datenschutzrecht ist kein statistisches Gebilde, sondern entwickelt sich ständig weiter. Was heute korrekt ist, kann in sechs Monaten schon wieder angepasst werden müssen.

Die Kosten variieren je nach Ansatz. Für kleinere Websites gibt es kostenlose Tools für Impressum und Datenschutzerklärung sowie kostenlose Cookie-Banner-Plugins, die eine solide Grundlage bieten. Wer auf Nummer sicher gehen möchte oder eine komplexere Website betreibt, kommt um eine anwaltliche Betreuung kaum herum. Diese liegt monatlich in der Regel zwischen 100 und 750 Euro.

Unser Tipp: Rechtliche Texte solltest du nicht einfach irgendwo kopieren. Zum einen ist dies eine Urheberrechtsverletzung und zum anderen passen fremde Texte selten zu deiner konkreten Website-Situation. Lieber einmal ordentlich aufsetzen lassen und anschließend regelmäßig prüfen, ob noch alles aktuell ist.

Selbst pflegen oder Agentur beauftragen? Was lohnt sich wirklich?

Diese Frage lässt sich nicht pauschal beantworten. Dennoch gibt es ein paar Punkte, die bei der Entscheidung Abhilfe leisten.

Eine Website eigenständig zu pflegen, ergibt dann Sinn, wenn du technisches Grundverständnis mitbringst, Zeit hast und deine Website überschaubar komplex ist. Die laufenden Kosten bleiben dabei überschaubar, da du im Wesentlichen lediglich für Hosting, Domain und ein paar Tools zahlst. Der versteckte Preis ist deine Zeit und diese solltest du ehrlich einkalkulieren. Jede Stunde, die du in WordPress-Updates, Fehlersuche oder Content-Pflege steckst, ist eine Stunde, die du nicht in dein eigentliches Geschäft investierst.

Eine Agentur zu beauftragen bedeutet, zwischen 200 und 5.000 Euro pro Monat einzuplanen. Dafür bekommst du fachliches Know-how, verlässliche Reaktionszeiten und jemanden, der proaktiv auf Probleme hinweist, bevor sie sich bemerkbar machen. Gerade für Unternehmen, bei denen die Website ein essenzieller Vertriebskanal ist, rechnet sich das schnell.

Was viele unterschätzen: Der größte Vorteil einer Agentur ist nicht das technische Wissen allein, sondern die strategische Perspektive von außen. Wer täglich mit der eigenen Website arbeitet, sieht irgendwann den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr. Ein externer Blick fällt oft auf Dinge, die intern schon längst niemandem mehr auffallen, aber Besucher täglich abspringen lassen.

Letztendlich ist es keine Entweder-oder-Entscheidung. Viele Unternehmen fahren gut damit, grundlegende Dinge selbst zu erledigen und für spezialisierte Aufgaben wie SEO, technische Optimierungen oder rechtliche Absicherung auf externe Expertise zu setzen.

Ambitive: Deine Digitalagentur aus Erfurt für professionelle Webentwicklung

Entwicklung, Feedback, Wachstum, unendliche Möglichkeiten - dafür stehen wir

Eine Website selbst aufzusetzen, ist heute technisch möglich, keine Frage. Aber zwischen einer Website, die irgendwie existiert, und einem digitalen Auftritt, der wirklich für dein Business arbeitet, liegt ein erheblicher Unterschied. Genau da kommen wir ins Spiel.

Ambitive ist eine SEO-, Webentwicklungs- und Webdesign-Agentur aus Erfurt mit Sitz in Gotha. Wir begleiten Unternehmen von der ersten Idee bis zum fertigen Ergebnis, von der Website-Erstellung über die Auswahl des richtigen Content-Management-Systems bis hin zur laufenden Betreuung. Unser Team bringt das Know-how mit, das es braucht, um aus einer Website mehr zu machen als eine digitale Visitenkarte.

Ob du zum ersten Mal eine eigene Website aufbauen möchtest, deinen bestehenden Auftritt modernisieren willst oder einfach wissen möchtest, ob du gerade zu viel für zu wenig zahlst, wir schauen uns das gerne gemeinsam an. Als Profis wissen wir, wo sich Investitionen wirklich lohnen und wo du getrost sparen kannst.

FAQ

Was kostet eine Website im Monat?

Pauschal lässt sich dies nicht beantworten, aber: Eine einfache Website kostet im Durchschnitt zwischen 10 € und 30 € an reinen Fixkosten, wenn du alles selbst verwaltest. Bei professionell genutzten Business-Seiten mit Wartungsvertrag liegen die monatlichen Kosten realistisch zwischen 80 € und 150 €.

Was kostet der Unterhalt einer Website?

Der reine technische Unterhalt beläuft sich auf etwa 20 € bis 100 € monatlich für Updates, Sicherheitsscans und Lizenzgebühren für Premium-Tools. Lässt du diese Wartung durch eine Agentur durchführen, zahlst du für deren Zeitaufwand monatlich meist eine Pauschale ab 50 €.

Welche monatlichen Fixkosten gibt es bei Webseiten?

Zu den monatlichen Fixkosten gehören primär die Gebühren für den Webspeicher (Hosting) und anteilig die Kosten für die Domain. Ebenfalls fix einzuplanen sind Kosten für Rechtstexte-Abos zum Abmahnschutz sowie Gebühren für ein Cookie-Einwilligungs-Banner und regelmäßige Cloud-Backups.

Häufige Fragen

Was kostet eine Website im Monat?

Pauschal lässt sich dies nicht beantworten, aber: Eine einfache Website kostet im Durchschnitt zwischen 10 € und 30 € an reinen Fixkosten, wenn du alles selbst verwaltest. Bei professionell genutzten Business-Seiten mit Wartungsvertrag liegen die monatlichen Kosten realistisch zwischen 80 € und 150 €.

Was kostet der Unterhalt einer Website?

Der reine technische Unterhalt beläuft sich auf etwa 20 € bis 100 € monatlich für Updates, Sicherheitsscans und Lizenzgebühren für Premium-Tools. Lässt du diese Wartung durch eine Agentur durchführen, zahlst du für deren Zeitaufwand monatlich meist eine Pauschale ab 50 €.

Welche monatlichen Fixkosten gibt es bei Webseiten?

Zu den monatlichen Fixkosten gehören primär die Gebühren für den Webspeicher (Hosting) und anteilig die Kosten für die Domain. Ebenfalls fix einzuplanen sind Kosten für Rechtstexte-Abos zum Abmahnschutz sowie Gebühren für ein Cookie-Einwilligungs-Banner und regelmäßige Cloud-Backups.

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